// Ein Bericht über Mario Battmer im Wochenendjournal vom 09.10.2026
14 Okt
Ein Bericht über Mario Battmer im Wochenendjournal vom 09.10.2026
Einmal SV Ottensen, immer SV Ottensen. Nach diesem Prinzip läuft Mario Battmer über die Sportanlagen des Landkreises für den SV Ottensen!
Einmal SV Ottensen, immer SV Ottensen. Nach diesem Prinzip läuft Mario Battmer über die Sportanlagen des Landkreises. Wie lange der 34-Jährige
seine Fußballschuhe noch im Herrenbereich schnüren wird, macht er von bestimmten Dingen abhängig.Du gehörst zu den Urgesteinen des SV Ottensen. Was zeichnet diesen
Verein aus? Hast du schon einmal in einem anderen Club gespielt?
Ich spiele seit 21 Jahren Fußball, von Anfang an in Ottensen – und ein Wechsel
kam nie infrage. Warum auch? Wir hatten hier eigentlich immer alles, was man
braucht: eine gute (wenn auch teils etwas in die Jahre gekommene) Sportanlage
mit eigenem Vereinshaus und vor allem gute, engagierte Leute. Das gilt sowohl
auf dem Platz als auch drumherum. Ich denke, das ist auch, was den Verein
auszeichnet: die Menschen. Nicht ohne Grund haben wir den Slogan „Meine Heimat,
mein Verein, SV Ottensen“ auf dem Sportplatz angebracht.
Was waren deine größten Erfolge und die schlimmsten Ereignisse
beim Fußball?
Ich werde in diesem Leben kein überdurchschnittlich guter Fußballer mehr, aber
immerhin stehen ein paar Aufstiege in meiner Vita. Besonders die Aufstiege in
die Kreisliga waren natürlich absolute Höhepunkte. Da ich von wirklich schweren
Verletzungen weitestgehend verschont geblieben bin, sind auf der Kehrseite die
Abstiege das Negative gewesen. Besonders als wir vor ein paar Jahren nach einem
Umbruch von der Kreisliga bis in die 2. KK runter mussten – das war schon hart.
Zum Glück haben wir das Ruder dank vieler junger Spieler wieder herumreißen
können.
Du spielst aktuell in zwei Mannschaften, bei den Herren und den Herren Ü30/32.
Welche Ziele hast du noch mit beiden Teams?
Mit den Herren wollen wir in der 1. Kreisklasse nach Platz 8 in der letzten
Saison auch in diesem Jahr eine gute Rolle spielen. Wir haben viele gute, junge
Spieler und können, wenn alles klappt, auf jeden Fall im oberen Mittelfeld
mitspielen. Das muss mit dem Kader auch unser Anspruch sein. Langfristig? Mit
34 Jahren werde ich nicht mehr ewig Herren spielen können. Wenn ich dann
irgendwann eine ehrgeizige, intakte und hoffentlich erfolgreiche Mannschaft
verlasse, hätte ich ein Ziel erreicht.
Bei den Ü30/32-Herren sind wir in dieser Saison eine Spielgemeinschaft mit dem
BSV eingegangen. Da müssen wir logischerweise noch etwas zusammenfinden, aber
das wird von Spiel zu Spiel besser. Von daher: Auch wenn man natürlich jedes
Spiel gewinnen will, liegt mein Fokus hier eher darauf, dass wir ein
funktionierendes Team werden. Wenn die Spielgemeinschaft lange erhalten bleibt,
wäre das sicher eine super Sache.








